Fotos – ein kleiner Abriss zur Entstehung
Fotografie = Licht
Der Begriff Foto ist die Kurzform des eigentlichen Ausdruckes Fotografie (bzw. Photographie). Photographie stammt aus dem alt-griechischen und bedeutet soviel wie "Licht" und "Helligkeit". Heute versteht man darunter ein Verfahren, bei dem ein Bild auf lichtempfindliches Material gebracht wird. Die Entwicklung dieses Verfahrens begann schon im 13. Jh. bevor es im 19. Jh. zu der ersten richtigen Fotografie kam, und reicht bis heute zur Entwicklung der Digitalfotos.
Traditionell entstehen Fotos durch einen chemischen Prozess, der mit Hilfe von reflektiertem Licht in Gang gerät. Die vorbehandelte Oberfläche auf der das Bild entsteht liegt meist in Form eines Filmes vor. Dabei ist die oberste Schicht des Filmes sehr lichtempfindlich und kann so das spätere Bild bzw. Foto fixieren.
Von der Entwicklung zum fertigen Bild
Im genauen Ablauf des Entstehungsverfahren eines Fotos geschieht folgendes in der Fotoentwicklung: Der Gegenstand der abgelichtet wird, reflektiert das Licht, welches dann durch den Fotoapparat auf ein lichtempfindliches Material gebracht wird, den Film. Dieser Vorgang wird in der Kamera selbst von einem Objektiv durchgeführt. Das dabei entstandene latente Bild wird also auf der vorhandenen Schicht des Filmes fixiert und es entsteht ein vorläufiges Lichtbild.
Um dieses Foto nun auch für das normale Auge sichtbar zu machen ohne eine Nachdunklung durch Tageslicht zu verursachen, muss es weiter in einem so genannten Fotolabor entwickelt werden. Dabei werden die nicht belichteten Teilchen die sich auf der Oberfläche des Filmes befinden mit Hilfe von anderen chemischen Prozessen ausgewaschen und das fertige für uns erkennbare Foto entsteht. Bei diesem Prozess entstehen sowohl Positive, die allgemein bekannten Fotos sowie Negative von denen man nochmals beliebig viele Abzüge des Lichtbildes machen kann.
Digitalfotografie
Bei dem seit dem 20. Jh. entwickelten Digitalfoto ist statt der lichtempfindlichen Schicht des Filmes äquivalent in die Kamera ein Chip eingebaut, auf dem die gemachten Bilder in ähnlicher Weise elektronisch gespeichert werden. Die Fotos können über diesen Chip später am Computer bearbeitet und dann auf Fotopapier ausgedruckt werden. Final ist z. B. die Präsentation der Fotos in einem Bilderrahmen möglich.
Mit der Fotografie an sich beschäftigt sich der gleichnamige Ausbildungsberuf des Fotografen im speziellen und in verschiedenster Weise. Neben den professionell ausgebildeten Fotografen gibt es auch noch zahlreiche Amateure die zu einer monatlichen Zahl von über einer Millionen Fotos weltweit beitragen. Insgesamt sind Fotos individuell sehr unterschiedlich einsetzbar und finden in vielen Gebieten Anklang. Sie werden zum Beispiel in der Werbung, Industrie, Medizin, Privat aber auch Kunst oder Fotogeschenke und vielen anderen Bereichen zu Demonstrations-, Ausstellungs- und ähnlichen Zwecken verwendet.
Text: Claudia Müller - Artikel vom: 30.06.2007