Immobilienfinanzierung durch Bausparverträge

Des Deutschen liebstes Kind - Der Bausparvertrag

Einer der wichtigen Grundsteine für die Immobilienfinanzierung bilden Bauspardarlehen. Bausparverträge sind der Deutschen liebstes Kind und haben eine lange Tradition. Das Grundprinzip des Bausparens ist einfach gestrickt und daher recht leicht zu überschauen: Jeder für sich allein muss wesentlich länger sparen um überhaupt mit dem Bau beginnen zu können, daher werfen viele zukünftige Bauherren ihr Geld in einen Topf. So kann der erste schon gleich mit dem Bau anfangen und während die anderen noch einzahlen und nacheinander dann auch ihr Eigenheim anfangen können zu bauen.

Vorteile von Bausparverträgen

Bausparverträge haben viele Vorteile und sind deshalb auch so beliebt. In der Ansparphase wird das eingezahlte Geld recht hoch verzinst während gleichzeitig das eigentliche Bauspardarlehen durch niedrige Zinsen kostengünstig bleibt.
Voraussetzung für ein Bauspardarlehen ist eine Ansparphase. Da in Zukunft mit niedrigen Zinsen auf Darlehen zu rechnen ist könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein um mit der Ansparphase zu beginnen. Ein weiterer Vorteil des Bausparens ist, dass man sich sollten die Zinsen auf Darlehen zu hoch sein, kann man sich das angesparte Guthaben auch auszahlen lassen.

Abschlussgebühr

Ein kleinen Nachteil gibt es aber, wie so oft, auch hier: eine Abschlussgebühr. Diese beträgt üblicherweise ungefähr ein Prozent des Ansparbetrags. An sich stellt das kein Problem dar, jedoch schlagen manche Bankberater vor den Bausparvertrag als Ablöse für ein Darlehen zu nutzen. Einem solchem Berater geht es dann hauptsächlich um die Abschlussgebühr, beziehungsweise um eine Provision die er dadurch erhält. Ansonsten ist ein Bausparvertrag eine runde Sache ohne irgendwelche Haken und Ösen und kann ohne weiteres zu Finanzierung des eigenen Massivhauses empfohlen werden.

Text: Thomas Kroll - Artikel vom: 02.08.2006